Außenseiter Wetten: Tipps & Tricks

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Außenseiter Wetten üben auf viele Tipperinnen und Tipper einen ganz besonderen Reiz aus. Hier geht es darum, auf den vermeintlich schwächeren Teilnehmer eines Wettbewerbs zu setzen, um im besten Fall von hohen Quoten und spannenden Gewinnmöglichkeiten zu profitieren. Die Faszination hinter dieser Wettart resultiert vor allem aus dem Potenzial einer großen Rendite, falls der krasse Außenseiter eine Überraschung landet. Um bei solchen Tipps langfristig erfolgreich zu sein, genügt es jedoch nicht, einfach aus dem Bauch heraus zu wetten. Du brauchst ein klares Verständnis für die jeweilige Sportart, die Quoten und die Gründe, warum ein Team oder ein Sportler überhaupt als Underdog eingestuft wird. Im Laufe dieses Ratgebers erfährst du, was Außenseiter Wetten so besonders macht, wie du sie geschickt angehst und welche Strategien dir dabei helfen können, deine Gewinnchancen zu steigern. Zugleich lernst du, welche Risiken es gibt und wie du typische Fehler vermeidest, sodass deine Einsätze nicht in unnötigen Verlusten enden.

Was genau sind Außenseiter Wetten?

Beim Platzieren einer Wette unterscheidet man im Wesentlichen zwischen Favoriten und Außenseitern. Der Favorit ist die Mannschaft oder der Spieler, dem die Buchmacher und das Publikum die besten Chancen auf einen Sieg zuschreiben. Ein Außenseiter hingegen wird als weniger wahrscheinlich angesehen, das Duell oder Turnier für sich zu entscheiden. Außenseiter Wetten beziehen sich folglich auf Einsätze, die du bewusst auf den Underdog eines bestimmten Wettmarktes platzierst. Typischerweise sind die Quoten dabei deutlich höher als bei Wetten auf den Favoriten, weil der Erfolg eines Außenseiters in der Praxis seltener eintritt.

Dennoch kommt es im Sport immer wieder zu Überraschungen, bei denen scheinbar chancenlose Teams oder Athleten die Oberhand gewinnen. Diese sogenannten „Upsets“ sind genau der Punkt, an dem Außenseiter Wetten ihre Faszination entfalten. Obwohl das Risiko eines Verlusts höher ist, locken beachtliche Gewinne. In Sportarten wie Fußball, Tennis, Basketball oder sogar E-Sport begegnen dir regelmäßig Außenseiterszenarien. Dabei solltest du dich jedoch nicht allein von attraktiven Quoten verleiten lassen. Durch eine gute Vorbereitung steigerst du die Wahrscheinlichkeit, ein echtes Schnäppchen bei den Quoten zu finden, anstatt nur in einen hohen Kurs zu investieren, der rein zufällig so angesetzt wurde.

Warum Underdog-Tipps oft unterschätzt werden

In der Welt der Sportwetten neigen viele dazu, nur die Favoriten im Blick zu haben. Das liegt oft daran, dass einschlägige Medien und Experten den Fokus auf die dominierenden Teams oder Spieler legen. Außenseiter Wetten fallen dabei schnell unter den Tisch, weil sie auf den ersten Blick als zu riskant erscheinen. Dabei kannst du mit einer geschickten Analyse echte Geheimtipps ausfindig machen und profitabel wetten. Viele Wettsituationen entstehen erst während einer Saison oder eines Turniers, wenn der vermeintliche Underdog überraschend aufblüht oder ein neuer Spieler ins Team kommt. Das attraktive Quotenlevel ist dann das i-Tüpfelchen, das den Einsatz lohnenswert macht. Außenseiter Wetten sind also keineswegs nur etwas für waghalsige Spieler, sondern können zu einem fundierten Ansatz zählen, wenn du die richtigen Informationen nutzt und die Chancen realistisch einschätzen kannst.

Chancen und Risiken im Überblick

Bei Außenseiter Wetten hast du höhere Gewinnmöglichkeiten, als wenn du ständig auf Favoriten setzt. Der Grund ist offensichtlich: Die Quoten spiegeln wider, dass ein Außenseitersieg nach allgemeiner Einschätzung weniger wahrscheinlich ist. Erweist sich diese Einschätzung allerdings als zu einseitig, profitierst du von einem unverhältnismäßig hohen Quotenniveau. Genau darin liegt der Reiz. Auf der anderen Seite stehen die Risiken, die ebenfalls nicht unterschätzt werden dürfen. Der vermeintlich schwächere Teilnehmer kann durchaus verdientermaßen Außenseiter sein. Wetten auf solche Teams oder Athleten bergen das Potenzial, häufiger zu verlieren als beispielsweise Favoritenwetten.

Ein weiteres Risiko liegt in deiner subjektiven Wahrnehmung. Vielleicht lässt du dich von extrem hohen Quoten blenden und schließt Wetten ab, ohne die Hintergründe zu prüfen. Selbst wenn ein Außenseiter in Topform ist, bleibst du vor möglichen Fehlanalysen nicht gefeit. Wichtig ist, die jeweiligen Rahmenbedingungen einer Partie oder eines Ereignisses sorgfältig unter die Lupe zu nehmen. Je mehr du dich mit dem sportlichen Kontext befasst, desto eher erkennst du, ob eine Quote realistisch oder nur Trugschluss ist. Trotzdem solltest du immer bedenken, dass selbst die beste Analyse kein Garant für einen Sieg sein kann. Außenseiter Wetten bleiben per Definition risikoreicher. Nur wenn du dir dieses Spagats bewusst bist und verantwortungsvoll agierst, lassen sich die potenziellen Gewinne wirklich auskosten.

Die Rolle der Buchmacher

Buchmacher bewerten bei jedem Ereignis die Wahrscheinlichkeit verschiedener Ausgänge und setzen daraufhin ihre Quoten. Für den Außenseiter wird eine höhere Quote angeboten, da Wettseiten ihrerseits das Risiko streuen wollen. Sie kalkulieren, dass im Normalfall der Favorit gewinnen wird und entsprechend mehr Einsätze auf diesen getätigt werden. Indem sie dem Außenseiter hohe Quoten zuweisen, ziehen sie potenziell risikofreudigere Wetter an. Diese Quoten können gelegentlich sogar künstlich angehoben werden, um auf dem Wettmarkt attraktiv zu bleiben. Daher lohnt es sich, Quoten bei mehreren Anbietern zu vergleichen, bevor du dich final entscheidest. Wer sich etwas Zeit nimmt und das beste Angebot auf dem Markt sucht, kann allein dadurch schon einige Prozentpunkte mehr Gewinn erzielen, wenn der Tipp aufgeht.

Wichtige Faktoren für erfolgreiche Außenseiter Wetten

Wenn du dich ernsthaft mit Außenseiter Wetten auseinandersetzen möchtest, kommt es auf bestimmte Kernfaktoren an. Zunächst ist die Analyse der aktuellen Form des Außenseiters entscheidend. Hat das Team zuletzt überragend gespielt oder gab es einen unerwarteten Sieg gegen einen starken Gegner? Ein solches Ereignis kann oft ein Momentum erzeugen, das sich in den kommenden Spielen fortsetzt. Ein weiterer Punkt ist die Historie des direkten Vergleichs zwischen Außenseiter und Favorit. Manche Teams haben eine besondere Spielweise, die gerade den Spitzenteams Probleme bereitet. Unter Umständen ist dir diese Konstellation schon zuvor aufgefallen, und du kannst sie gezielt nutzen.

Darüber hinaus solltest du die Motivation nicht unterschätzen. Ein klarer Außenseiter kann in einem Pokalspiel oder in einem Alles-oder-nichts-Duell plötzlich über sich hinauswachsen. Wenn der Außenseiter zu Hause spielt und die Fans im Rücken hat, kann das ein entscheidender Faktor sein. Injuries, Sperren oder taktische Umstellungen beim Favoriten erhöhen mitunter die Chancen des Underdogs. Ein lohnender Ansatz ist es, gerade in solchen Momenten die Quotenentwicklung zu beobachten. Springen die Quoten abrupt nach oben oder unten, deutet das oft auf neue Informationen oder einen unerwarteten Markttrend hin. Es ist klug, hier rechtzeitig zu handeln, bevor sich die Quoten auf ein durchschnittliches Niveau angleichen. Außenseiter Wetten erfordern somit ein ständiges Verfolgen von Nachrichten und Entwicklungen rund um Mannschaften, Spieler und Turniere.

Setz dir klare Ziele

Auch wenn du bei Außenseiter Wetten hohe Gewinnspannen erzielen kannst, empfiehlt es sich, nicht kopflos auf jeden Underdog zu setzen. Definiere am besten ein Budget und überlege dir, wie viele solche Wetten du in einem bestimmten Zeitraum platzieren möchtest. Eine klare Strategie und ein durchdachtes Risikomanagement sind die Basis für nachhaltiges Vorgehen. Lege zum Beispiel fest, dass du maximal 10 % deines Wettguthabens auf Außenseiter platzierst und den Rest in andere Wettmärkte oder Favoritentipps investierst. So verhinderst du, dass sich Verluste bei einer Pechsträhne anhäufen. Selbst Profis haben Phasen, in denen ein Underdog-Tipp gegen sie läuft, obwohl die Analyse stimmt. Letztendlich minimierst du durch strukturiertes Vorgehen die Gefahr, im Eifer des Gefechts falsche Entscheidungen zu treffen.

Strategien und Herangehensweisen

Erfolgreiche Außenseiter Wetten basieren oft auf Strategien, die vor allem zwei Aspekte fokussieren: Wert und Informationsvorsprung. Wenn du beispielsweise erkennst, dass die Buchmacher eine Mannschaft unterschätzen, obwohl es eindeutige Indizien für eine bessere Leistung gibt, handelt es sich um eine Value-Wette. Du platzierst den Tipp, weil die Quote höher ist als das tatsächliche Risiko. Um solche Situationen zu finden, brauchst du jedoch umfassendes Wissen über das Sportereignis und die Fähigkeit, Statistiken richtig zu interpretieren. Ebenso wichtig ist die Beobachtung von Live-Wetten. Oft ergeben sich während des Spiels Momente, in denen sich die Kräfteverhältnisse verschieben. Ein Underdog, der anfangs von der Spielweise des Favoriten überrascht wurde, kann im weiteren Verlauf das Blatt wenden – und du könntest noch vor allen anderen darauf reagieren.

Manche Tipper konzentrieren sich auf wenige Ligen oder sogar nur auf eine. In diesem speziellen Bereich entwickeln sie ein tiefes Verständnis für die Teams, was ihnen bei Außenseiter Wetten zugutekommt. Dadurch ist es leichter, Schwankungen im Kader oder taktische Eigenheiten zu erkennen. Eine weitere Herangehensweise sind Kombinationswetten, bei denen du gleich mehrere Außenseiter in einem Wettschein zusammenfasst. Allerdings steigt hier das Risiko, dass einer der Außenseiter verliert und dir den gesamten Schein ruiniert. Eine mögliche Alternative sind Systemwetten, bei denen du bestimmte Fehler verzeihen kannst. Letztlich solltest du überlegen, welche Wettformate am besten zu deinem Stil passen. Was jedoch immer gilt: Sichere Informationen, eine gründliche Recherche und ein guter Riecher für Value sind zentrale Erfolgsfaktoren.

Im richtigen Moment zugreifen

Neben der strategischen Herangehensweise zählt das Timing zu den Schlüsselpunkten. Wer zu früh wettet, verpasst mögliche Quotenschwankungen. Wer zu spät handelt, erlebt, wie die Quote des Underdogs rapide sinkt und der Value verschwindet. Es gibt nicht den einen perfekten Zeitpunkt, allerdings solltest du dir die Entwicklung der Quoten genau anschauen und auch auf externe Faktoren achten. Erfährst du beispielsweise kurz vor dem Spiel, dass der Favorit auf seinen Topstürmer verzichten muss, wird diese Information schnell im Markt eingepreist. Wer sofort reagiert, erwischt oft noch eine höhere Außenseiterquote. Ein geübtes Auge für die Dynamik der Wettmärkte kann sich also auszahlen.

Außenseiter Wetten in verschiedenen Sportarten

Außenseiter Wetten sind nicht nur auf den Fußball beschränkt. Praktisch jede Sportart, in der es Favoriten und Außenseiter gibt, bietet dir Chancen. So kannst du beispielsweise im Tennis von verletzungsanfälligen Favoriten profitieren, wenn der Underdog zwar formal schlechter eingestuft wird, aber gerade einen Lauf hat. Im Basketball kann ein Team aus der unteren Tabellenregion bei Heimspielen überraschend stark auftreten, während im Eishockey schon ein einziger Treffer früh im Spielverlauf das Momentum vollständig kippen kann. Sogar in Nischensportarten wie Darts oder Tischtennis kann sich das konzentrierte Beobachten lohnen. Allerdings ist dort oft weniger Geld im Umlauf, was die Quotenbewegungen stärker beeinflussen kann.

Gerade in hoch dotierten Wettbewerben wie Champions League, Grand Slams oder Weltmeisterschaften laufen viele Favoriten auf, doch es passieren immer wieder Sensationen. Außenseiter Wetten entfalten in diesen Turnieren ein großes Potenzial. Da die öffentliche Wahrnehmung stark auf einige wenige Spitzenakteure fokussiert ist, stehen andere Teilnehmer gelegentlich im Schatten. Wenn du dich intensiv mit den vermeintlich kleineren Teams oder Spielerinnen befasst, kannst du bei den Buchmachern Quoten entdecken, die ihre Leistung schlichtweg unterschätzen. Dies setzt allerdings eine gründliche Recherche voraus. Wer nur flüchtig einen Außenseiter wählt, weil ihm die Quote gefällt, agiert eher spekulativ als planvoll. Am Ende kommt es darauf an, den Sportart-spezifischen Kontext zu verstehen und das Risiko realistisch einzuschätzen.

Beispiele für Underdogs in Teamsportarten

Im Fußball ist es häufiger zu beobachten, dass eine Underdog-Mannschaft in der Liga zwar schlecht dasteht, aber im Pokal an guten Tagen große Clubs eliminieren kann. Ähnliche Phänomene sieht man im Basketball bei knappen Playoff-Serien oder im Eishockey, wenn der krasse Außenseiter in einer Best-of-Seven-Serie plötzlich zwei Spiele in Folge gewinnt. Eine wichtige Rolle spielen Verletzungen, Sperren oder schlichtweg Unterschätzung durch den Favoriten. Hast du ein Gefühl dafür, dass sich genau dieser Fall anbahnt, sind Außenseiter Wetten oft lohnenswert.

Quotenvergleich und Buchmacher-Wahl

Wer mit Außenseiter Wetten erfolgreich sein möchte, sollte unbedingt bei mehreren Sportwetten Anbietern vergleichen. Jede Plattform setzt ihre eigenen Quoten, und genau hier ergeben sich mitunter beachtliche Unterschiede. Während ein Buchmacher für einen Außenseitersieg eine Quote von 4.50 anbietet, könnte es anderswo eine 5.00 geben. Dieser scheinbar kleine Unterschied kann bei einem größeren Einsatz den Gewinn stark erhöhen. Vergleichsportale und Tools im Internet helfen dir dabei, den besten Anbieter für deinen geplanten Tipp zu finden. Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf Spezialangebote oder Promotions, die von manchen Buchmachern speziell für Außenseiter Wetten bereitgestellt werden. Manchmal wird zum Beispiel ein Quotenboost angeboten, der gezielt auf einen krassen Underdog abzielt. So kannst du deine potenziellen Erlöse nochmals steigern.

Achte jedoch nicht nur auf die Quoten, sondern auch auf Seriosität und Zahlungsmethoden. Im besten Fall verfügst du über Konten bei mehreren Anbietern und kannst dann spontan entscheiden, wo du deine Außenseiter-Wette platzierst. Damit vermeidest du, auf einen Anbieter festgelegt zu sein, der gerade nicht die besten Konditionen bietet. Manche Buchmacher sind zudem auf bestimmte Sportarten spezialisiert, andere punkten bei Live-Wetten oder Streaming-Funktionen. Eine abgerundete Auswahl kann dir langfristig den größtmöglichen Vorteil verschaffen. Und denk daran: Eine gut recherchierte Außenseiter Wette sollte nicht daran scheitern, dass du auf dem falschen Portal unterwegs bist.

Wer die Quoten richtig deutet, gewinnt

Die Kunst bei Außenseiter Wetten besteht darin, die angebotenen Quoten im richtigen Verhältnis zur tatsächlichen Gewinnwahrscheinlichkeit zu sehen. Wenn ein Außenseiter laut Buchmacher eine 20-prozentige Siegeschance hat (entspricht einer Quote von 5.00), deine Analyse aber auf eine 30-prozentige Chance hindeutet, hast du einen Value-Bet gefunden. Das bedeutet, dass der Markt den Underdog unterschätzt, und du – wenn deine Einschätzung korrekt ist – langfristig Profit erzielen kannst. Ein Quotenvergleich ist dafür essenziell. Je größer die Diskrepanz zwischen der Quote und deiner geschätzten Wahrscheinlichkeit, desto höher dein erwarteter Wert. Natürlich liegt in jeder Schätzung ein Fehlerpotenzial, dennoch ist dies einer der wenigen Wege, um bei Sportwetten auf lange Sicht Gewinne zu erzielen.

Die Rolle von Wettmärkten

Bei Außenseiter Wetten solltest du wissen, welche Wettmärkte es überhaupt gibt und wie sie sich auf deinen Tipp auswirken können. Neben dem klassischen Drei-Weg-System (Heimsieg, Unentschieden, Auswärtssieg) für Sportarten wie Fußball oder Handball existieren auch Zwei-Weg-Systeme, zum Beispiel im Tennis oder Basketball (Sieg Team A, Sieg Team B). Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl spezieller Märkte, darunter Handicap-Wetten, Over/Under-Tipps, Halbzeit/Endstand oder Spieler-spezifische Wetten. Für Außenseiter kann insbesondere die Handicap-Wette interessant sein. Hier erhält der Underdog einen fiktiven Vorsprung an Toren oder Punkten, sodass dein Tipp schon gewinnt, selbst wenn der Außenseiter knapp verliert – solange er das angesetzte Handicap nicht überschreitet.

Dadurch reduzieren sich zwar oft die Quoten, doch das Risiko sinkt ebenfalls. Einen besonders hohen Gewinn erzielst du hingegen, wenn du das umgekehrte Handicap für den Außenseiter auswählst. Dann signalisierst du, dass der Underdog deutlicher gewinnt, als es die meisten erwarten. Solche Wetten sind natürlich noch riskanter, können jedoch bei genauer Kenntnis der Teams durchaus Sinn ergeben. Live-Wetten bieten zusätzliche Optionen. Vielleicht gerät der Favorit früh in Rückstand, was die Quote für diesen nun zum Außenseiter macht. Oder das Spielgeschehen entwickelt sich völlig anders als prognostiziert. Dann hast du Gelegenheit, zügig zu reagieren und von schnellen Quotenanpassungen zu profitieren.

Beispielhafter Vergleich verschiedener Wettmärkte

WettmarktChance für Underdog
Moneyline / SiegerwetteHohe Quoten, aber volles Risiko (Außenseiter muss gewinnen)
Handicap +1 oder +2Quote geringer, aber höhere Erfolgsaussicht (Underdog darf knapp verlieren)
Live-Wette nach Rückstand FavoritSituation kann sich drehen, Quoten schwanken stark
Langzeitwetten (z.B. Turniersieg)Extrem hohe Quoten, jedoch lange Laufzeit und größere Unsicherheit

Mit Blick auf diese Märkte wird deutlich, dass Außenseiter Wetten sehr variabel sind. Du kannst deinen Tipp so gestalten, wie es am besten zu deiner Risikobereitschaft und deinem Fachwissen passt.

Praxisnahe Tipps für Außenseiter Wetten

Um im Alltag möglichst profitabel zu wetten, solltest du strukturiert vorgehen und dir einige Grundregeln merken. Erstens ist eine umfangreiche Recherche zu den beteiligten Mannschaften oder Spielern unverzichtbar. Achte dabei neben Statistiken auf aktuelle News, mögliche Ausfälle und die allgemeine Wettmarktstimmung. Zweitens solltest du dir überlegen, wie viel du im Verhältnis zu deiner Bankroll auf Außenseiter platzierst. Ein gut abgestimmtes Risikomanagement sorgt dafür, dass du auch nach mehreren Fehltritten noch genügend Budget für neue Wetten hast. Drittens lohnt es sich, deine Wettaktivitäten systematisch zu protokollieren. Notiere nicht nur, ob du gewonnen oder verloren hast, sondern auch die Gründe für deine Entscheidung. So erkennst du mit der Zeit Muster und kannst deine Strategie optimieren.

Darüber hinaus kann es hilfreich sein, sich auf einige wenige Ligen oder Wettbewerbe zu spezialisieren. Je besser du die Teams kennst, desto eher findest du lohnende Außenseiter Wetten. Falls du wenig Zeit für ausführliche Analysen hast, ist es ratsam, dir zumindest die Schlüsselpunkte für eine qualifizierte Entscheidung zurechtzulegen: Formkurve, direkte Duelle, Einflussfaktoren wie Wetter und Tagesform. Und vergiss nicht, dass Wettanbieter oft nur Menschen sind, die Quoten zwar mit modernen Algorithmen festlegen, aber dennoch nicht alle Eventualitäten einpreisen können. Genau hier liegt deine Chance, mit Wissen und Timing einen Vorsprung zu erzielen.

Checkliste vor dem Außenseiter-Tipp

  • Analysiere den Leistungsstand des Underdogs (Form, Head-to-Head-Statistiken etc.)
  • Prüfe Verletzungen oder Sperren beim Favoriten
  • Bewerte das Motivationslevel der Teams oder Spieler
  • Vergleiche Quoten bei verschiedenen Buchmachern
  • Entscheide, ob eine Handicap- oder Spezialwette mehr Sinn macht

Diese einfache Liste kann ein erster Leitfaden sein. Natürlich ist sie keine Garantie für Gewinne, aber sie hilft dir, gravierende Fehler zu vermeiden. Außenseiter Wetten leben davon, dass du mehr weißt und schneller reagierst als der Markt.

Typische Fehler bei Außenseiter Wetten

Wie bei jeder Wettform gibt es auch bei Außenseiter Wetten einige Fallstricke, die du unbedingt meiden solltest. Der häufigste Fehler ist, ausschließlich wegen der hohen Quote zu wetten. Eine Quote von 5.00 wirkt vielleicht verlockend, doch sie bringt dir nichts, wenn die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs nur minimal ist. Ein weiterer klassischer Irrtum besteht darin, einen einzigen überraschenden Sieg zu überbewerten. Auch Außenseiter haben mal einen guten Tag. Das heißt aber nicht, dass sie dauerhaft auf diesem Niveau spielen. Viele Tipper überspringen zudem die gründliche Analyse und platzieren den Tipp impulsiv, etwa weil eine Mannschaft im letzten Spiel besonders emotional aufgetreten ist. Gefühle sind beim Wetten ein schlechter Ratgeber. Zahlen, Fakten und nüchterne Beobachtungen sollten die Basis sein.

  • Fehlende Recherche: Es reicht nicht, nur auf die Quote zu schauen
  • Überschätzen von Außenseitern nach einem Überraschungssieg
  • Impulsives Handeln statt planvolles Vorgehen
  • Mangelnde Disziplin bei Budget und Einsatzhöhe

Gerade in der Anfangsphase ist es leicht, sich von hohen Gewinnen blenden zu lassen. Am Ende zählt jedoch die Langzeitperspektive. Wer diszipliniert bleibt und sich nicht von Glückssträhnen zu immer gewagteren Tipps hinreißen lässt, hat die besseren Karten. Außenseiter Wetten sind eine interessante Möglichkeit, dein Wettportfolio zu erweitern – aber nur, wenn du verantwortungsvoll damit umgehst.

Fazit

Außenseiter Wetten sind eine spannende Ergänzung in der Welt der Sportwetten. Sie ermöglichen dir, hohe Quoten zu nutzen und im Erfolgsfall stattliche Gewinne mitzunehmen. Doch die Kunst besteht darin, Risiken realistisch einzuschätzen und nicht allein auf Glück zu bauen. Formstarke Underdogs, spezifische taktische Vorteile oder unterschätzte Teams können für überraschende Resultate sorgen – wenn du sie rechtzeitig erkennst. Ein guter Mix aus Informationen, Timing und strategischem Denken ist entscheidend, um langfristig Erfolg zu haben. Mit einem klugen Risikomanagement, sorgfältiger Analyse und gezieltem Quotenvergleich hebst du dich von den Spielerinnen und Spielern ab, die nur wahllos auf den Favoriten oder den „glücklichen“ Außenseiter setzen. So kannst du dich Schritt für Schritt zu einem Experten für Außenseiter Wetten entwickeln und dir einen echten Vorteil verschaffen.

Dennis
Dennis

Hi, ich bin Dennis. Als Chefredakteur bei Football.de kümmere ich mich vor allem um den Bereich „Sportwetten“. Seit über einem Jahrzehnt begeistern mich Online-Sportwetten, sodass ich mittlerweile viele Erfahrungen sammeln durfte. Dabei teste ich regelmäßig verschiedene Wettanbieter und freue mich, meine Tipps, Tricks und Erkenntnisse mit dir zu teilen.

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